Hanfprodukte mit dem Wirkstoff CBD erfreuen sich hierzulande einer stetig wachsenden Popularität. Im Handel sind die Artikel bereits in zahlreichen verschiedenen Darreichungsformen, etwa als Tee, Öl, Extrakt, Kosmetika oder Naschereien, erhältlich. Anhänger schwören auf die beruhigende und wohltuende Wirkung von CBD. Dominierte noch vor Jahren die Skepsis, konnte die Forschung in den letzten Jahren zahlreiche interessante Erkenntnisse zu Tage fördern. Doch wie genau wirkt CBD in unserem Körper und welche Vorteile bieten sich für den Konsumenten?

Was ist CBD – Definition

Die Nutzung von Hanfpflanzen in der traditionellen Heilmedizin lassen sich bereits auf die Mittelsteinzeit zurückdatieren. Verantwortlich für die positive Wirkung ist in erster Hinsicht das enthaltene Cannabidiol. Es ist eines von zahlreichen in der Hanfpflanze enthaltenen Cannabinoiden, denen sich jeweils unterschiedliche Wirkungen im Körper zuschreiben lassen. Leider ging die Kenntnis über die wohltuende Wirkung der Heilpflanze aufgrund des Stigmas als Droge weitgehend verloren. Verantwortlich für den Rausch ist das psychoaktive Cannabinoid THC.

Anders als THC entfaltet CBD keine psychoaktive Wirkung und besitzt sogar antipsychotische, krampflösende und schmerzlindernde Eigenschaften. Gewonnen wird der wertvolle Wirkstoff durch die Extraktion aus speziell hierfür gezüchteten Cannabispflanzen mit einem vernachlässigbaren Anteil an THC. Im Falle von CBD Öl erfolgt im nächsten Schritt die Vermengung mit Trägerstoffen wie Kokosöl, welche die Bioverfügbarkeit des Stoffs im Körper erhöht.

Die Entdeckung des Endocannabinoid-Systems

Schon vor Jahrzehnten erweckte der Wirkstoff Cannabidiol die Aufmerksamkeit der westlichen Welt. Schnell konnten Forscher Cannabinoide als wirkende Komponente in der Hanfpflanze ausfindig machen. Es galt im Zuge weiterer Forschungen die Wirkmechanismen im Menschlichen Körper zu entschlüsseln. Im Jahr 1987 stieß der Forscher Allyn Howlett, Professor an der Saint-Louis-Universität Missouri auf das sogenannte Endocannabinoid-System. Hierbei handelt es sich um ein körpereigenes Netzwerk aus diversen Rezeptoren.

Der menschliche Organismus verfügt über verschiedene Arten von Cannabinoid-Rezeptoren. Die sogenannten CB1-Rezeptoren befinden sich überwiegend im Nervensystem des Darms und Gehirns. CB2-Rezeptoren befinden sich verstreut über Zellen des Immun-Systems und weiteren Körperzellen. Durch das Andocken verschiedener Cannabinoide an die besagten Rezeptoren lassen sich so verschiedene Effekte induzieren. Das Endocannabinoid-System nimmt dabei etwa Einfluss auf die Leistung des Abwehrsystems, auf die Entstehung von Ängsten, auf unser Hungergefühl und unsere Schmerzwahrnehmung.

Vorteile und Nutzen von CBD

Es gibt zahlreiche verschiedenen Vorteile und Nutzen des Wirkstoffs CBD, von denen wir profitieren können. Neben dem Einsatz als natürliches Schmerzmittel zur Hemmung chronischer oder akuter Schmerzen kann CBD aufgrund seiner antipsychotischen Effekte helfen, menschlichen Psychosen entgegenzuwirken und Angstgefühle effektiv zu lindern. So kommen diverse Präparate zum Einsatz bei der Behandlung von Sozialphobien, Zwangserkrankungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen. Schon seit Jahrhunderten ist Cannabidiol ein bewährtes Mittel zur Bekämpfung von Übelkeit und Brechreiz, indem die enthaltenen Wirkstoffe diverse Autorezeptoren im Organismus aktiviert.

Auch in der Kosmetikindustrie macht man sich die Wirkung von Cannabidiol bereits zunutze. Die Entstehung von Akne beruht auf einer überflüssigen Produktion von Talg und entzündlichen Prozessen in der Haut.

Laut einer Studie ist CBD in Kosmetika in der Lage, die Bildung von Talg zu verringern und entzündliche Prozesse in der Haut durch die Reduzierung von Cytokyten zu hemmen.

Wäre es nicht spannend, direkt an der Quelle zu sitzen und an der Herstellung des Rohstoffs beteiligt zu sein?

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